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Finite-Elemente-Methode

Die Finite-Elemente-Methode stellt ein sehr leistungsfähiges Instrument bei der Konstruktion von Magnetsystemen dar.

Besonders beim Einsatz von hochenergetischen Magneten ist eine genaue Auslegung aus Kostengründen unumgänglich.

Durch die FEM-Berechnung lassen sich die Einflüsse von Geometrie oder Materialparameter auf das zu erzielende Ergebnis genau erfassen.

Wenn die Anordnung rotationssymmetrisch oder in einer Dimension sehr weit ausgedehnt ist, findet man mit einer quasi-dreidimensionalen Berechnung das Auslangen. In den übrigen Fällen steht auch eine echte dreidimensionale Berechnungsmöglichkeit zur Verfügung.
Zur Berechnung werden die nichtlinearen Kennlinien von ferromagnetischen Materialien und Permanentmagneten verwendet. Sättigungseffekte werden dadurch richtig erfasst. Sind die hart- bzw. weichmagnetischen Materialien anisotrop, werden für die entsprechenden Richtungen unterschiedliche Kennlinien zur Berechnung herangezogen.
Als Berechnungsergebnisse erhält man im quasi-dreidimensionalen Fall die Verteilung der Flussdichte oder der magnetischen Feldstärke als Farbhintergrund mit Feldlinien innerhalb und außerhalb der Materialbereiche. Im dreidimensionalen Fall können ebenfalls Flussdichte oder Feldstärken auf bestimmten Oberflächen oder Schnittebenen als Farbhintergrund gezeichnet werden.
Zur quantitativen Auswertung dienen die Ausgabe von Flussdichten und Feldstärken entlang bestimmter festgelegter Linien oder Kurven.
Diese Daten können als Diagramme oder in Tabellenform ausgegeben werden.
Kräfte zwischen verschiedenen Magnetsystemteilen können ebenfalls berechnet werden.
Um den Wirkbereich von Magnetscheidern zu beurteilen, stehen spezifische Ausgabemöglichkeiten, wie Flussdichtegradienten und Kraftfaktoren zur Auswahl. Diese können übersichtlich im Wirkbereich als Farbhintergrund dargestellt werden.


 

 

 

 

 

 

Zeitharmonische oder transiente FEM-Berechnung:

Wirbelstromberechnungen für den zeitharmonischen Fall oder für transiente (nichtperiodische) Strom-Zeitfunktionen können ebenfalls durchgeführt werden. Strom- und Feldverteilungen von gepulsten Magnetisierköpfen können detailgenau berechnet und optimiert werden.

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